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Groundbreaking ceremony at Potsdam student housing
28-05-2026

Grundsteinlegung für das Studierendenwohnheim in Potsdam

Groundbreaking ceremony at Potsdam student housing

dRMM arbeitet seit dem Gewinn eines Wettbewerbs im Jahr 2022 an einem Studierendenwohnheim in Potsdam. Der morgige Spatenstich markiert einen Meilenstein für das Projekt, das vom dRMM Studio Berlin entworfen und geplant wurde. Die Vergabe und Bauphase wird in Zusammenarbeit mit ZRS Architekten durchgeführt.   

Am westlichen Rand des Entwicklungsgebiets „Rote Kaserne West“ im Bornstedter Feld in Potsdam ist das Grundstück WA8 als markanter Bestandteil des neuen Stadtviertels konzipiert. Das Projekt wird von der ProPotsdam GmbH für das Studierendenwerk West:Brandenburg entwickelt und realisiert. 

Mit insgesamt 161 Wohneinheiten für über 300 Studierende sowie rund 2.800 Quadratmetern Gewerbefläche schafft die Anlage ein multifunktionales Ensemble, das nicht nur Wohnraum bietet, sondern durch eine Vielzahl lokaler Geschäfte und ein Café sowie einen begrünten Innenhof auch als sozialer Treffpunkt für die Nachbarschaft fungiert. Die Nähe zu Bildungseinrichtungen, öffentlichen Verkehrsmitteln und den weitläufigen Freiflächen des Volksparks macht den Standort zu einem attraktiven Wohnort für Studierende. 

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Dieses Projekt zeichnet sich durch seinen konsequenten Ansatz für nachhaltigenHolzbau und ein zukunftsweisendes Modell des gemeinschaftlichen Wohnens aus. Durch seine Lage neben dem Volkspark fungiert das Projekt als Bindeglied zwischen Wohn- und offenen Grünflächen. 

Das Ensemble folgt dem Bebauungsplan und interpretiert die Typologie der Vorstadtvilla – bestehend aus vierstöckigen Einzelgebäuden – in einer zeitgenössischen Architektursprache neu. Entlang der Georg-Hermann-Allee bilden zwei markante vierstöckige Eckgebäude eine klare städtebauliche Begrenzung und beleben den öffentlichen Raum durch gewerbliche Nutzungen im Erdgeschoss. Dahinter öffnet sich die Anlage zu einem ruhigen, begrünten Innenhof, der als gemeinschaftlicher Mittelpunkt dient und von zwei weiteren Gebäuden eingerahmt wird.

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Konstruktiv basiert das Projekt auf einer hybriden Holzbauweise. Tragende Wände und Decken werden überwiegend aus Brettsperrholz (CLT) gefertigt, ergänzt durch Holzrahmen-Fassadensysteme. Diese Bauweise reduziert den CO₂-Fußabdruck, ermöglicht kürzere Bauzeiten und schafft durch die Sichtbarkeit des Holzes ein gesundes Raumklima.  

Die Anlage wird ein zukunftsorientiertes Ensemble schaffen, das den Bedürfnissen des studentischen Wohnens mit hochwertigen städtebaulichen, architektonischen und ökologischen Aspekten gerecht wird; nicht nur ein Ort zum Wohnen, sondern eine Basis für ein offenes und lebendiges Quartier, das Gemeinschaft fördert, nachhaltige Lebensweisen unterstützt und der Gegend eine starke Identität verleiht.  

Der Spatenstich ist für morgen geplant, die Fertigstellung des Projekts ist für Anfang 2029 vorgesehen.